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Ein Tier zur Bewahrung eines Territoriums schützen : der Kermodebär, das Vorzeigetier des Umweltschutzes in Britisch-Kolumbien

Publié le 05/05/2023
Auteur(s) : Stéphane Héritier, Maître de conférences en géographie - Université Jean Monnet, Université de Lyon
Traduction :
Charlotte Müsselwhite-Schweitzer, professeure des écoles (retraitée) - académie de Rennes

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Der Kermodebär lebt im Great Bear Rainforest, einem Regenwald an der kanadischen Pazifikküste. Er gehört zur Art der Schwarzbären, dank einer genetischen Besonderheit besitzt er jedoch ein cremeweißes Fell. Die First Nations (die kanadischen Ureinwohner), für die er kulturell eine wichtige Rolle spielt, und die Umwelt-NROs machen sich die charismatische Gestalt des Bären zu nutze, um einen besseren Schutz des Waldes zu fordern und zu erhalten, sowie eine Regelung der Holznutzung und den Verzicht auf Erdölprojekte durchzusetzen.

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Der Kermodebär, bisher hauptsächlich Freunden der Sohlengänger und den Einwohnern des kanadischen Westens bekannt, erscheint auf der internationalen Bühne im Jahr 2012 zum Anlass der Olympischen Winterspiele in Vancouver. Die Event-Kommunikation hat dabei tief aus dem einheimischen Legendenvorrat geschöpft und die Figur Miga als Maskottchen gemäß dem aktuellen story-telling ausgesucht, und zwar in Gestalt von Seabear, halb Killerwal, halb « Geisterbär », frei nach einem Ureinwohnermythos aus dem Westen von Vancouver Island.

Dieses emblematische Tier trifft man inmitten von territorialen Kämpfen immer wieder, nicht nur den Schutz dieser Tierart betreffend, sondern auch die Frage der Bewahrung eines einzigartigen Milieus und eines nachhaltigen Umgangs mit den Ressourcen der nordamerikanischen First Nations.

 

1. Eine seltene, wenn nicht bedrohte Tierart

Der Kermodebär (Ursus americanus kermodei) ist ein weißer Schwarzbär ; er ist keineswegs ein Albino und unterscheidet sich von den Polarbären (Ursus maritimus). Er nimmt einen besonderen Platz in der Vorstellungswelt der Ureinwohner ein, insbesondere in einem Schöpfungsmythos der First Nations Gitga’at und Kitasoo Xai’xais, die zur kulturellen Gruppe der Tsimshian gehören. Es gibt verschiedene Varianten über die Entstehung des moskg’mol (spirit of the rainforest oder weißer Bär) – auch als « Geisterbär » (Spirit Bear) bezeichnet oder « Gespensterbär » (Ghost Bear) – bei den Kitasoo Xai’xais. Sie stimmen darin überein, dass Goo-wee – oder Whe-getRaven, der Spaßrabe (the trickster, wörtlich der Schalk oder Gauner, eine der Hauptfiguren in der First-Nations-Mythologie des kanadischen Westens) eines Tages beschloss, das Fell eines jeden zehnten Bären, dem er begegnete, weiß zu färben, im Angedenken an den Anfang der Zeit, in der die Welt von Eis und Schnee bedeckt war.

Abb. 1. Präsentationsvideo des Great Bear Rainforest und Aussagen der Darsteller [auf englisch]

Quelle : YouTube-Video der Provinz British Columbia. Zwischen Bildern des Regenwalds erklären die Partner, welche Bedeutung für sie der ökosystemische Schutz in der Region hat. Erklärungen der Partner zur Bedeutung des ökosystemischen Schutzes in der Region werden durch Bilder des Regenwalds veranschaulicht.

Der Bär, vom amerikanischen Naturforscher W. T. Hornady nach dem späteren Direktor des Naturgeschichtlichen Museums von British Columbia, Francis Kermode (Page 2014), kermodei benannt, ist eine der sechs Unterarten des Schwarzbären (Ursus amerikanus). Es gibt noch ein paar hundert Tiere (zwischen 300 und 600 nach Ritland u.a. 2001 ; zwischen 220 und 310 laut Kanadische Enzyklopädie), die sich hauptsächlich auf den Gribbell Islands und den Princess Royal Islands in British Columbia aufhalten, seltener in den Küstengebieten des Kontinents (Provinz British Columbia 2001), das sind etwa 10 % der Schwarzbären. Seine weiße bzw. cremeweiße Farbe (Leuzismus) ist das Ergebnis einer rezessiven Genmutation, die zu einem Defizit von Pigmentzellen führt (Ritland u.a. 2001, Hedrick & Ritland 2011). Sein kultureller Stellenwert für die First Nations hängt mit seiner Seltenheit und auch mit seiner ökologischen Bedeutung zusammen. Forschungsarbeiten haben gezeigt, dass seine Ernährungsgewohnheiten einen höheren Anteil an Meereseiweiß integrieren als bei den Schwarzbären, und dass er auch ein besserer Lachsfänger ist als seine schwarzfelligen Genossen, da der Lachs das weiße Fell nicht so gut bemerkt (Sachs 2010). Einige Biologen haben die Hypothese aufgestellt, dass die Erhaltung des Leuzismus mit dieser Ernährungsart zusammenhängt (Hedrick & Ritland 2011).

Abb. 2. Fotos von Kermodebären im Great Bear Rainforest (British Columbia)

photo-ours-kermode

Foto von Maximilian Helm, September 2014, Genehmigung CC durch 2.0 (Quelle).

photo-ursus-americanus-kermodei

Foto von Jon Rawlinson, September 2014, Genehmigung CC durch 2.0 (Quelle).

Wegen des sinkenden Vorkommens von Wildlachs gibt die Nahrungsversorgung des Bären Anlass zur Sorge, denn diese Ernährung dient der Vorbereitung auf den Winterschlaf. Der Rückgang liegt an der Erwärmung der Wasserläufe im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Klimaerwärmung, aber auch an der Vervielfältigung von Parasiten (Lachsfloh – Lepeophtheirus salmonis), welche die Fische befallen, oft durch Verbreitungsherde wie die Fischfarmen verursacht. Als Teil der Spezies Ursus americanus gehört der Kermodebär jedoch nicht zu den am meisten bedrohten Arten auf der Roten Liste des IUCN (International Union for Conservation of Nature), da er noch recht zahlreich vorkommt und besondere Schutzmaßnahmen durch die kanadischen Staatsbehörden gewährleistet sind. Er ist ebenfalls seit 1992 im Anhang II des CITES Abkommens eingetragen (auch Artenschutzabkommen von Washington zur Regelung des internationalen Handels mit Wildtieren und -pflanzen). Dieser Eintrag hat zum Ziel, dass der asiatische Bär (U. thibetanus) nicht unter dem Namen U. americanus gehandelt werden kann.

 

2. Den Bären schützen oder das Holz nutzen, ein sozio-ökologischer Konflikt

Das Vorkommen des Kermodebären ist auf ein sehr kleines Gebiet begrenzt, und zwar auf dem zentralen und nördlichen Küstenstreifen von British Columbia, wo sein Lebensraum heute innerhalb des Great Bear Rainforest (GBR) geschützt ist, wobei dieser Name speziell auf den Kermodebären gemünzt ist. Dieser Wald hat heute eine Fläche von 64 000 km², was der Fläche von Lettland oder 1,5 mal der Fläche der Schweiz entspricht. Die Einrichtung des Great Bear Rainforest entstand im Gefolge einer Zeit von schwerwiegenden Umweltkonflikten in Kanada, die zwischen 1980 und 1990 im Bereich der Forstwirtschaft auftraten. Letztere praktizierte in den alten gemäßigten Regenwäldern der Küste British Columbias den Kahlschlag im großen Stil – abgesegnet mit der Nutzungserlaubnis von den Provinzbehörden.

Abb. 3. Karte zur Lokalisierung des Great Bear Rainforest in British Columbia

ours kermode carte de localisation great bear rainforest

Die kmz Datei hier herunterladen für eine Google-Earth-Suche.

 

Diese Konflikte werden heftiger und werden in den Zeitungen der Provinz « Waldkrieg » (war in the woods) mit immer stärker mobilisierten Akteuren in den betroffenen Gebieten bezeichnet. In allererster Linie mobilisieren die First Nations mit Erfolg auf Haida Gwaii (ehemalige Queen Charlotte Islands) und erreichen eine Übereinkunft darüber, dass die Verwaltung der Waldressource von der kanadischen Bundesregierung gewährleistet wird. Auf Vancouver Island widersetzen sich Umwelt-NROs und kanadische Bürger der Ausbeutung der letzten unberührten Regenwaldtäler. Der Konflikt verfestigt sich und führt zu mehreren hundert Festnahmen. In den zentralen und nördlichen Küstengebieten British Columbias verbünden sich die First Nations, deren althergebrachte Gebiete teilweise im Bereich des Great Bear Rainforest liegen, mit Umwelt-NROs (ForestEthics, Greenpeace, Rainforest Action Network). Das Ziel ist ein doppeltes : sich den Forstpraktiken in der Gegend zu widersetzen und, neben anderen Forderungen, ihre Beteiligung an den Entscheidungsprozessen über regionale Wirtschaftsentwicklung und die Anerkennung ihrer territorialen Rechte zu verstärken. Der Kermodebär spielt eine wichtige Rolle in diesem Konflikt, er verkörpert einen in seinem Namen geführten Kampf um die Erhaltung seines Lebensraums (Rossiter 2004, Dempsey 2011, Page 2014).

Abb. 4. Der Regenwald von British Columbia

Photographie forêt pluviale Colombie britannique

Regenwald auf Vancouver Island, südlicher Great Bear Rainforest. Gemeingut (Quelle).

 

Gegenüber dieser Koalition gibt die Forstindustrie, von der damaligen Provinzregierung unterstützt, nicht nach, bis es 1997 zu einem politischen Mehrheitswechsel auf Provinzebene kommt, der das Kräftegleichgewicht verändert und Diskussionen zwischen den streitenden Akteuren einleitet. Die Provinzregierung ändert ihre Methoden, ohne die Forstwirtschaft zu benachteiligen, deren Arbeitnehmer sie unterstützt, welche durch die Öffnung des Holzmarkts im Rahmen der Abkommen zum nordamerikanischen Freihandel (ALENA) benachteiligt sind. Die Regierung bevorzugt nunmehr die Verhandlungslogik gegenüber der Konfrontation (Smith & Sterritt 2007 ; Saarikoski u.a. 2013). Die Diskussionen werden 2006 erfolgreich mit einer Übereinkunft zur gemeinsamen Verwaltung des Ökosystems abgeschlossen, zwischen Forstunternehmen, Provinzregierung, Umwelt-NROs und den First Nations. Diese Absprache ermöglicht die Einrichtung von Mechanismen zur Konfliktregelung und regelmäßigen Diskussionsforen. Sie führt zur Schaffung von geschützten Gebieten, die von den First Nations verwaltet werden (Conservancies ((Diese geschützten Gebiete, unabhängig von der Regelung auf Provinzebene, wurden eingerichtet, um die « Bedeutung bestimmter Naturgebiete für die First Nations und ihre Bedürfnisse bei der Nahrungsbeschaffung sowie zu sozialen und zeremoniellen Zwecken » anzuerkennen (Politik der Schutzgebiete von British Columbia, zitiert inTurner & Bitonti 2011).))) (Abb. 5), woraufhin diese beschließen, endlich jeglichen Jagdsport auf den Bären, auch den Kermodebären, in diesen Gebieten zu beenden (Turner & Bitoni 2011).

Selbst wenn es noch Grundbesitzer gibt, die einen Jagdschein für die Bärenjagd in bestimmten Gebieten besitzen (die Entnahme von einzelnen Schwarz-, Kermode- oder Braunbären – Grizzlybären – ist auf den 42 % des GBR-Gebiets möglich, die gemeinsam verwaltet werden) und trotz vereinzelter Fälle von Wilderei, steht dem Kermodebären ein besonderes Schutzgebiet von über 2 100 km² zur Verfügung, in dem fortan die Jagd, die Forstwirtschaft und der Bergbau untersagt sind, sodass man davon ausgehen kann, dass diese Tierart außer Gefahr ist. Die Regierung von British Columbia hat im Dezember 2017 über die gesamte Provinz ein Jagdverbot auf Grizzlybären verhängt, aber dieses schließt weder den Schwarzbären, noch seine Unterart, den Kermodebären, ein.

3. Der Bär, eine charismatische Gestalt der Umweltmobilisierung

Das Bild des Kermodebären wurde in den Auseinandersetzungen um die Erdölindustrie seit 2010 wieder lebendig. Zwei Pipeline-Bauprojekte haben die Verteidigungsaktionen mit der Figur des Kermodebären auf den Plan gerufen. Der erste Vorschlag von der kanadischen Chevron-Filiale ist eine Gaspipeline aus den Bohrgebieten von Summit Lake in British Columbia nach Kitimat, die Pacific Trail Pipeline. Der zweite ist eine Erdölpipeline (die Northern Gateway Pipeline), welche das aus den Ölsandgebieten Albertas gewonnene Erdöl befördert. Hinzu kommt das Bauvorhaben eines Erdölterminals in Kitimat, auf den Namen Kitimat Clean Oil - « sauberes Erdöl » ! - Refinery Project getauft, welches auf den chinesischen Markt ausgerichtet ist. Beide Projekte haben die einheimischen Spannungen um die Gebiete sowie die Umweltschutzmobilisierungen neu entfacht.

Mit diesen Projekten war die Bedrohung des Lebensraums für den Kermodebären, welchen die Verteidiger des GBR vor dem Zugriff der Forstwirtschaft in Sicherheit gebracht hatten, durch den Betrieb von Öltankern in den Fjorden der Provinz (insbesondere im Douglas Channel) wieder aktuell geworden. Der Feind trug eine neue Maske, und der Kermodebär kam wieder als « Leitfigur » ((Der Ausdruck wurde in Anlehnung an « flagship species » (Lorimer 2007) geprägt.)) zum Einsatz, auf der Fahne der erneut mobilisierten Akteure um die Pipelineprojekte. Eine Universitätsstudie zur Northern Gateway Pipeline zeigt, wie dieser Umweltstreit auf dem Boden eines Entwicklungskonflikts die Gegner der Pipeline dazu geführt hat, die charismatische, medienwirksame und mobilisierende Figur des Kermodebären zu reaktivieren und wieder einzusetzen (Dehaut 2015). In den Dokumenten des WWF heißt es « Der Kermodebär ist überall, und sein freies Leben in der Wildnis des Waldes bildet einen Kontrapunkt zu den Schäden, die die Errichtung des Northern Gateway verursachen könnten » (ebd.). Diese Studie hat geschickt herausgearbeitet, wie die Argumentation besonders die so charismatischen Gestalten wie den « Geisterbär » (oder den Lachs, den Wal, den Schwertwal) und das symbolträchtige Gebiet des Great Bear Rainforest gegen das Vorhaben benutzt hat. Sie dienten der Mobilisierung der Akteure vor Ort, die sich in langfristigen Aktionen engagiert hatten, und haben auch die Aufmerksamkeit internationaler NROs geweckt (Greenpeace, WWF), deren Aktionen zwar punktueller, aber dafür sehr medienwirksam waren. Der Kermodebär taucht auch in der Diskussion der First Nations auf und der Gebrauch des « Tiercharismas » ermöglicht « den Bau von Brücken » zwischen lokal-regionalen und internationalen Ebenen, welche dem Erfolg der Mobilisierung nützen (ebd.).

Abb. 5. Zwei kartographische Ansichten des Great Bear Regenwalds

5a. Eine eher utilitaristische Ansicht, die die verschiedenen Nutzungen berücksichtigt (Quelle : British Columbia auf der Site Gestion durable de la forêt au Canada)

Carte usages de la forêt

5b. Eine eher umweltorientierte Ansicht (Quelle : Greenpeace, Sierra Club, ForestEthics auf Canopy). Andere Karten auf dieser Site zeigen das Fortschreiten der geschützen Gebiete)

Carte protection de la forêt

 

Schließlich ist dem Kermodebären die Umweltmobilisierung zugutegekommen, die den Schutz seines Lebensraumes seit 1997 sichergestellt hat. Dies hat dann eine gemeinsame Planung mit vielfältigen Partnern ermöglicht, welche die Governance der Nord- und Zentralküste von British Columbia erneuern konnte, die durch die Pipelines-Projekte gefährdet war. Im November 2016 erklärte der Premierminister von Kanada, Justin Trudeau, « der Great Bear Regenwald ist kein geeigneter Ort für den Bau einer Ölpipeline, und der Douglas Channel kann auch nicht gut für den Verkehr von Öltankern benutzt werden. » (Quelle : Site des Premierministers von Kanada), und er hat im Gegenzug dafür die Erhöhung der Transportkapazität der Pipeline Edmonton-Vancouver genehmigt. Der Kermodebär, diese charismatische Tierart, die regelmäßig als Gestalt der zu schützenden Wildnis herangezogen wird, eine bedeutungsvolle kulturelle Figur für die First Nations der Westküste ist, und auch ein Symbol für die Verletzlichkeit des ökologischen Gleichgewichts darstellt, hat schließlich einer komplexen territorialen Geopolitik gedient und dazu beigetragen, den Governancestil im GBR zu verändern. Die Balance zwischen Gewinn und Risiko entwickelte sich zugunsten des Kermodebären und seines Lebensraums, und im weiteren Sinn zugunsten der Berücksichtigung von den Verschmutzungsrisiken, die mit der Entwicklung eines Erdölterminals und dem damit verbundenen Schiffsverkehr einhergehen können. Die Verfahren, mit denen das Unternehmen Enbridge wegen Lecks und mangelhafter Aufsichtsverfahren seiner Pipelines seither in den Vereinigten Staaten und in Kanada konfrontiert ist (vgl. diesen Artikel in National Post), zeigen, wie sinnvoll der Entschluss war, den Bau der Pipeline durch den GBR zu verbieten.

Sind nun der Kermodebär und der Great Bear Regenwald endlich außer Gefahr ? Der Slogan der Stadt Kitimat « A Marvel of Nature and Industry » ((Slogan der Stadt zu sehen auf deren Website)) rühmt das derzeitige Wirtschaftwachstum und kündigt im Juni 2018 die Modernisierung der Aluminiumfabrik Rio Tinto, den Bau eines Flüssiggasterminals in Verbindung mit der Gaspipeline Pacific Trail Pipeline, sowie die Einbeziehung der First Nations in wirtschaftliche Absprachen an. Wann wird das Bild des Kermodebären auf dem Rumpf der Flüssiggastanker mit ihrer umweltfreundlichen Energie zu sehen sein?

 


Bibliographie

  • Dehaut S., 2015. ‘’The pipelines shall not pass’’ : discours et spatialisations d’un conflit d’aménagement en Colombie-Britannique (Canada). Sous la direction de Magali Reghezza-Zitt et Étienne Grésillon. Mémoire de Master 1 en Géographie, École Normale Supérieure de la rue d’Ulm | Université Paris Diderot (Paris 7).
  • Dempsey J., 2011. “The Politics of Nature in British Columbia’s Great Bear Rainforest”. Geoforum, 42: 211–221.
  • Hedrick P.W. & Ritland K., 2011 . “Population Genetics of the White-Phased ‘Spirit’ Black Bear of British Columbia”. Evolution, 66(2): 305–313.
  • Lorimer J., 2007. “Nonhuman charisma”. Environment and Planning D: Society and Space, 25: 911-932.
  • Page J., 2014. Tracking the Great Bear. How Environmentalists Recreated British Columbia’s Rainforest. Vancouver, UBC Press.
  • Province of British Columbia, 2001. Black Bears in British Columbia. Ecology, Conservation and Management. Victoria (BC), Ministry of Environment, Lands and Parks.
  • Ritland K., Newton C. & Marshall H.D., 2001. “Inheritance and population structure of the white-phased ‘Kermode’ black bear”. Current Biology, 11(18): 1468–1472
  • Rossiter D., 2004.The nature of protest: constructing the spaces of British Columbia’s rainforests”. Cultural Geographies, 11: 139–164.
  • Saarikoski H., Raitio K, Barry J., 2013. “Understanding ‘successful’ conflict resolution: Policy regime changes and new interactive arenas in the Great Bear Rainforest”. Land Use Policy, 32: 271– 280.
  • Sachs J.S., 2010. “Icon for an Endangered Ecosystem”. National Wildlife, Jan. 15, 2010.
  • Smith M., Sterritt A., 2007. “From Conflict to Collaboration: the Story of the Great Bear Rainforest” [pdf].
  • Turner, K. L. , Bitonti, C. P., 2011. “Conservancies in British Columbia, Canada: Bringing Together Protected Areas and First Nations' interests”. The International Indigenous Policy Journal, 2(2).

 

 

 

Dieser Text ist die erweiterte Fassung eines im Le Courrier de la nature erschienenen Artikels, (spécial 2018), p. 64 – 67.

Stéphane HÉRITIER
Dozent der Geographie, Universität Jean Monnet, Universität von Lyon, CNRS (staatliche Forschungseinrichtung) UMR 5600 EVS (Umwelt Stadt Gesellschaft)

aus dem Französischen übersetzt von
Charlotte MUSSELWHITE-SCHWEITZER

 

Webbearbeitung : Jean-Benoît Bouron

Diesen Artikel zitieren:

Stéphane Héritier, « Ein Tier zur Bewahrung eines Territoriums schützen : der Kermodebär, das Vorzeigetier des Umweltschutzes in Britisch-Kolumbien », Géoconfluences, April 2019. Aus dem Französischen übersetzt von Charlotte Musselwhite-Schweitzer im Mai 2023.
URL: https://geoconfluences.ens-lyon.fr/programmes/dnl/dnl-hg-allemand/kermodebar-kanada-great-bear-rainforest

Pour citer cet article :  

Stéphane Héritier, Traduction : et Charlotte Müsselwhite-Schweitzer, « Ein Tier zur Bewahrung eines Territoriums schützen : der Kermodebär, das Vorzeigetier des Umweltschutzes in Britisch-Kolumbien », Géoconfluences, mai 2023.
https://geoconfluences.ens-lyon.fr/programmes/dnl/dnl-hg-allemand/kermodebar-kanada-great-bear-rainforest